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  • 07.06.2019 GMT

EU-Briefing: Die EU-Russland-Beziehungen in stürmischen Zeiten | 7. Juni 2019

Das Verhältnis zwischen der EU und Russland befindet sich nicht zuletzt aufgrund der russischen Besetzung der Krim und der besorgniserregenden Lage in der Ost-Ukraine in schwerem Fahrwasser. Trotz des bestehenden Sanktionsmechanismus setzt sich die Europäische Union dafür ein, den Gesprächsfaden aufrechtzuerhalten und die vielen Brücken zwischen unseren Gesellschaften zu stärken.

Im Rahmen des nächsten EU-Briefings möchten wir den Blick in die Zukunft richten. Wie können wir die Kanäle des Dialoges intensiver nutzen? Kann die EU es schaffen, mit einer Stimme zu sprechen oder ist das vor dem Hintergrund des wachsenden Populismus in Europa eine Illusion? Ist die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 unerlässlich? Sind Sanktionen ein sinnvolles Instrument, um ein Umdenken des Kremls in seiner Ukrainepolitik zu erreichen? Wo steht die EU in der russischen Prioritätenliste und wie sieht derzeit das russische Deutschlandbild aus? Wie steht es um unsere Handelsbeziehungen und welchen Beitrag leisten die Bundesländer, um die zwischengesellschaftliche Verständigung in Europa zu fördern?

Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, Herrn Dirk Schübel, Leiter der Russlandabteilung des Europäischen Auswärtigen Dienstes, für unsere Diskussion „Die EU-Russland-Beziehungen in stürmischen Zeiten“ zu gewinnen.

Herr Schübel, der ursprünglich aus Sachsen kommt, ist ein Kenner Russlands und Osteuropas und kann den Status quo aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Im Laufe seiner Karriere als EU-Diplomat war er unter anderem Botschafter und Leiter der Vertretung der Europäischen Union in der Republik Moldau und stellvertretender Leiter der Vertretung der Europäischen Union in der Ukraine. Daher können wir das EU-Briefing nutzen, um auch die Situation in anderen Ländern im östlichen Europa anzusprechen.

Wie immer beginnen wir mit einem Europafrühstück ab 8:30 Uhr. Um 9:00 Uhr startet das EU-Briefing. Nach dem einführenden Vortrag von Herrn Schübel besteht die Gelegenheit zu Nachfragen. Die Veranstaltung ist wie immer öffentlich. Sie sind herzlich eingeladen.

Wir bitten Sie dennoch, sich aus organisatorischen Gründen via ebsachsen@gmail.com anzumelden.

Wir freuen uns auf die Diskussion.

Ort:
Sächsischer Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
Saal 1 – Bitte benutzen Sie den Neubaueingang!

Weitere Informationen:

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